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Vision
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Rassismus,
Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus
sind in unserer Gesellschaft
weiter verbreitet, als durch die rechte Gewalt auf den Straßen sichtbar wird.
Seit Jahrzehnten hängen etwa 15 Prozent der deutschen Bevölkerung einem
autoritären und fremdenfeindlichen Weltbild an. Ob dies zu gewalttätigen
Exzessen führt, ist von einem gesellschaftlichen Umfeld abhängig, in dem man
sich traut, zu handeln. Cliquen
rechtsorientierter Jugendlicher gehören zunehmend zur Normalität im neuen
Deutschland. Jugendliche, die in solchen »Kameradschaften« aufwachsen, erleben
ihr Erwachsenwerden unter der ständigen Begleitung von Alkohol und rechter, großteils
indizierter Szenemusik. Die Ablehnung von Immigranten, erst der Türken,
heute eher der sog. Russlanddeutschen, sowie ständiger Fremdenhass sind
Alltagskultur in diesen Gruppen. Es geht UNS etwas an, wenn Menschen bedroht werden oder sich bedroht fühlen. Es geht UNS etwas an, wenn gewaltbereite Schläger, Skinheads und Neonazis unsere Plätze für sich beanspruchen und besetzen. Und darum wollen wir nicht tatenlos bleiben. Wir wollen gemeinsam vorgehen und uns nicht länger durch Gewalt und Vandalismus, durch Bedrohung und Rassismus verunsichern, ängstigen und lähmen lassen. Bloß was können WIR tun? Wir hören hin (und nicht weg). Wir nehmen wahr, wer Gewalt androht und sich rassistisch äußert – und wir wollen uns einmischen: durch unser Mitreden, durch unseren Einspruch, durch unsere Widerrede. Wir sehen hin (und nicht weg). Wir stellen fest, wer Gewalt ausübt und wo Rassismus sich offen zeigt – und wollen uns einmischen: durch unsere Anwesenheit, durch unsere Zeugenschaft, durch Anzeigen. Wir setzen uns ein (und nicht ab). Wir wünschen uns eine offene, lebensfrohe und lebenswerte Stadt – und wollen uns einmischen: durch unsere Mitarbeit, durch unser Engagement, durch unsere... Courage!
Lasset uns versuchen, all das was Wir tun können zu tun und somit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus "bekämpfen"!!! |