Internetreisetagebuch: Dienstag 8. April 2003

Brauereibesichtigung

Das Programm begann an diesem Tag um 9:00 Uhr und wir waren auf Grund der Nacht im Wohnwagen (wie könnte es auch anders sein) zu spät. Nachdem dann um 9:06 alle da waren, starteten wir mit dem Bus Richtung Steinfurt, wo wir etwa eine halbe Stunde später auf dem Gelände der Rolinck Brauerei eintrafen. Zuerst mussten wir uns in einem Vortragsraum versammeln und hörten (welch Zufall) einen Vortrag über die Geschichte und Entwicklung der Brauerei.

Anschließend wurden wir dann durch die einzelnen Gebäude geführt. In der Kistenabfüllung wurde zu unserer Überraschung Vita-Malz abgefüllt. Uns wurde erklärt, dass Vita-Malz von vielen Brauereien für die jeweiligen Regionen abgefüllt wird, und dass das eigene Bier Tageweise im Wechsel gefüllt wird (also z.B. montags Alex, dienstags Tango, mittwochs Bastard usw.). Das Friedensreiter Bräu wird auf Grund der „Plöb“-Flaschen extern bei Pott’s verpackt.

In der Kühlung wird das Bier quasi schockartig innerhalb von 25 Sekunden von 96° auf 6°C abgekühlt. Zu unserer großen Verwunderung wurde die komplette Brauerei bis 1985(!) mit einer Dampfmaschine betrieben. Auch lernten wir, warum alkoholfreies Bier (wer will das auch schon haben) in der Herstellung teurer ist als normales, da der Alkohol in einer riesigen Dialyse herausgefiltert werden muss und dieser Mehraufwand kostet nun mal Geld.

Im Sudhaus stehen die großen Edelstahlkessel, in denen das Bier gebraut wird, also alle Zutaten zusammengemischt werden (Wasser aus dem eigenen 60m tiefen Brunnen, ausschließlich weiblicher Hopfen, Hefe etc.)

 

Kurz vor dem gemütlichen Teil mussten wir uns dann noch einen Werbefilm von Rolinck ansehen, der im Prinzip total überzogen war. Überzeugender wirkte da schon der anschließende gemütliche Teil, auf den wir die ganze Zeit gewartet haben.
Es gab (auf Grund der „schulischen Veranstaltung“ leider nur theoretisch) so viel Bier umsonst, wie wir trinken konnten. Zusätzlich gab es als kleine Grundlage noch Brezeln und Brötchen, die wir auch gerne annahmen. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Besichtigung sehr interessant und informativ, aber auch amüsant war und wiederholenswert ist.

Klaus Ening, Michael Schlüter

 

Bowling

Am Abend stand in Bocholt das Bowling auf dem Plan. Die Veranstaltung war zwar freiwillig, jedoch waren alle da. Mit leichter Verspätung kamen die Bowler um ca. 20 Uhr an.

Da Sabine und Jenny am Werk waren, wurden die Gruppen aufs Chaotischste sortiert. Dies ließ niemanden unterkriegen und so kam es, dass um 20.45 Uhr auch die letzte Gruppe spielen konnte. Die Dänen erwiesen sich als wahre Bowlingexperten und warfen einen Strike nach dem anderen – diese Glückspilze.

Auf deutscher Seite ging vieles schief. Raphael und die Michaels haben gegen ihre weiblichen Erzrivallinen gewonnen. Klaus Dö. musste sich nach kurzer Zeit wegen Überanstrengung ausruhen. Oder lag es vielleicht doch daran, dass seine Hose nicht mehr mitmachen wollte? Kurze Zeit später gab auch Maren L. den Geist auf, um dem „erschöpften“ Klaus Gesellschaft zu leisten.

Als die ersten Gruppen fertig waren, gingen sie auch schon zum Mc Donalds los, um ihren Magen mit allerlei gesunden Leckereien zu füllen. Dies war auch gleichzeitig das Ritual des Abschieds. Man kam – bowlte – siegte – fraß – und ging nach Hause (oder so ähnlich).

Von Alper S. und Christoph Wi.

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