Am Donnerstag, den 03. April 03, trafen wir uns um 9 Uhr an der Schule, um das Projekt Kleidung vorzubereiten. Hierzu benutzten die einzelnen Gruppen das Internet oder die am Vortag gesammelten Informationen.
Sportnachmittage 15.00 Uhr – 16.00 Uhr
Dieses Jahr waren die Sportnachmittage ein ganz besonderes Ereignis. Marianne Hackfort (Aerobictrainerin), die Mutter einer Schülerin, hatte sich bereit erklärt für uns eine Tae – Bo Stunde zu geben. Natürlich waren alle von dieser Idee begeistert, da es mal eine Abwechslung zum normalen Sportunterricht war. Um 14.45 Uhr standen dann auch fast alle dänischen und deutschen Mädchen vor der Sporthalle und waren sehr gespannt. Auch ein paar Jungs waren da, doch die waren nicht sonderlich scharf darauf. Die vergnügten sich dann mit den üblichen: Badminton und Fußball.
Dann ging's los. Die Musik dröhnte durch die Halle und die Mädchen starteten mit der Aufwärmung. Die Mädels lachten viel und hatten Spaß, bis zu den Dehnübungen. Denn bei einigen Übungen ging ein „ Aua“ durch die Reihen.
Danach starteten sie mit den ersten Kampfübungen und schon waren alle sehr konzentriert, denn wenn man nicht aufpasste, kam man total aus dem Konzept. Aber die Mädels führten mit voller Power alle Tritte und Schläge aus. Es hörte sich an, wie in einer Karateschule. Die Jungs wurden durch soviel Elan aufmerksam und schauten dann doch immer wieder hinter dem Vorhang nach, was die Mädchen da so machten.
Um 16.00 Uhr war dann alles zu Ende und alle gingen müde und erschöpft nach Hause, um sich auf den Abend vorzubereiten.

Am Donnerstagabend trafen sich alle Schüler/innen mit ihren Eltern und dem Dänen oder der Dänin zu einem gemeinsamen Abend in der Schule. Der bereits traditionelle Elternabend findet jedes Jahr statt, um den Eltern die Chance zu geben alle dänischen Austauschschüler und ihre Lehrer kennen zu lernen. Bei Suppe mit Brötchen und einem Bier oder auch zwei, unterhielten sich die Eltern über ihre Erfahrungen mit den Austauschschülern. Vor allem die dänische Lehrerin Annelise bemühte sich sehr, sich über das Leben ihrer Schützlinge in ihren Gastfamilien zu informieren. Selbstverständlich amüsierten sich nicht nur die Erwachsenen, auch wir, die Schüler, hatten unseren Spaß an der Sache. Es war ein sehr gemütlicher Abend, an dem viel gelacht wurde. Für die Schüler war es eine ruhige Abwechslung zum stressigen Austauschprogramm.
Michael Jürgens & Vera Meier