Mittwoch 26. Sept. 2001

 

DEUTSCH

Heute stand unser erster Ausflug an. Zuerst besichtigen wir das Textilmuseum in Bocholt, eine Rekonstruktion eines Textilwerkes vor etwa 100 Jahren, bei dem fast alle Maschinen noch funktionieren.

In zwei Gruppen, einer auf englisch und einer auf deutsch, wurden wir von den Fachleuten durch das Museum geführt. Bei einem Stundenlohn von 16 Pfennig arbeiteten hier oft mehrere Mitglieder einer Familie mindestens 10 Stunden täglich. Nicht selten trugen sie Krankheiten am Gehör, Rücken und in der Lunge davon.Hinzu kam, dass jede Art von Fehlern bestraft wurde, sei es zu spät kommen oder ein Webfehler. Betrieben wurde das Werk von einer Dampfmaschine, und die Energie von der sogenannten Transmission auf die Maschinen übertragen.

Nachdem wir uns einen ersten Eindruck von der Textilproduktion machen konnten, setzten wir unsere Tagestour an der Wasserburg Anholt bei Isselburg fort. Dort wurde es den Schülern freigestellt, ob sie das Schloss besichtigen, oder lieber ihre Zeit in der Stadt, bzw. im Schlosspark verbringen wollten, wobei sich die Mehrheit gegen die Besichtigung entschied.
Nachdem wir uns einen ersten Eindruck von der Textilproduktion machen konnten, setzten wir unsere Tagestour an der Wasserburg Anholt bei Isselburg fort. Dort wurde es den Schülern freigestellt, ob sie das Schloss besichtigen, oder lieber ihre Zeit in der Stadt, bzw. im Schlosspark verbringen wollten, wobei sich die Mehrheit gegen die Besichtigung entschied.
Zuletzt stoppte unser Bus vor den Toren des Textilbetriebes „SETEX“ in Dingden. Dort hatten wir die Gelegenheit, uns die moderne Produktion von Textilien anzuschauen. Die meisten waren ein wenig überrascht, wie ähnlich die Methoden von früher und heute sind. Die wesentlichen Unterschiede bestehen eigentlich nur darin, dass heute alles über Computer gesteuert wird und somit mehr geleistet wird. So benötigt man zum Beispiel heute nur einen Weber für 30 Webstühle.

Um etwa 17:00 Uhr war kamen wir wieder in Ahaus an und hatten erst mal wieder frei!

 

ENGLISH

Today was the first trip we did. At first we visited the textile museum in Bocholt which is areconstruction of a textile producing company of the last 100 years. Almost all machines worked. The whole group of Danish and German exchange partners was divided into 2 groups and were shown around by two guides in English and German. In factories like that, employees had to work at least ten hours with a wage of 16 Pfennig an hour. As the production was very unhealthy a lot of employees suffered from different illnesses. The factory was run by a steam-engine which made the machines work.
After a first impression of textile production our trip led us to the "Wasserburg Anholt" in Isselburg where the minority of all pupils took part in a guided tour.  
The last part of our trip was spent at a textil producing company called "SETEX" in Dingden. We had the chance to learn about the up-to-date way of textile production. The main difference between the former and the today's production is that everything is controlled by computers. For example, they only need one weaver for thirty looms.

At about 5 o' clock in the afternoon we all arrived in Ahaus and had the rest of day off.

 

DANISH

Idag havde vi vores förste udflugt - turen gik til et textil museum i Bochholt. Vi blev delt op i to grupper og guide rundt paa det ganske spandende museum. Endvidere besögte vi et slot "Wasserburg Anholt" hvor vi paa egen haand gik rundt. Til sidst besögte vi en textil producent som hed "SETEX" - dagen endte klokken 17:00 paa skolen.